Eintracht Frankfurt hat Zeit im Millionenpoker um Nathaniel Brown. Der FC Bayern München buhlt intensiv um den Linksverteidiger, aber die Hessen diktierten den Preis. Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, wurde nach Informationen von Absolut Eintracht bereits in der letzten Mai-Woche vom Management von Nathaniel Brown über eine Einigung mit dem FC Bayern München informiert. Der 22-Jährige strebt den nächsten Karriereschritt an und schafft frühzeitig Klarheit. Es gab bereits Kontakt zwischen Bayern-Boss Eberl und Krösche. In einem Gespräch machte der Manager der Hessen deutlich, welche Summe er für Brown fordert. Die Grenze ist klar definiert und sie liegt im Bereich von 60 bis 65 Millionen Euro. Der FC Bayern kennt die Zahlen und Fakten. Werden sie vom deutschen Rekordmeister auch bedient? Eberl könnte damit schon vor Beginn der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada einen Schlüsseltransfer eintüten. Eintracht Frankfurt diktiert den Preis bei Nene Brown. Der Sportvorstand der Münchner weiß genau, dass jede gute Leistung beim DFB-Team zu einer Preissteigerung des Linksverteidigers führen kann. Real Madrid lauert, auch Arsenal. Und die Eintracht hat Zeit und keinerlei Druck in diesem Millionenpoker. Krösche hatte den Vertrag von Brown im Februar 2025 geräuschlos um ein weiteres Jahr bis 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. Der aus Nürnberg gekommene Linksfuß ist somit noch vier Jahre an die Hessen gebunden. Krösche steht somit nicht unter Druck. Er hat den Preis genannt, den er für Brown haben will. In den fünf Jahren in Frankfurt bekam er schließlich die Preisschilder bedient. Krösche gelingt es, sehr realistische Ablösesummen zu formulieren. Alle Beteiligten wissen, dass es nur wenig Verhandlungsspielraum gibt. So ist die Eintracht offen, mit einem hohen Sockelbetrag und realistischen Bonuszahlungen zu arbeiten. Brown ist mit seinen Fähigkeiten eine solche Summe wert. Er bringt neben seinem hohen Tempo auch Spielintelligenz, Zweikampfstärke, Flexibilität, einen hohen Lernwillen und Offensivdrang (20 Torbeteiligungen in 75 Pflichtspielen für die Eintracht) mit. Er selbst äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Chicago nicht zu den Gerüchten. Der FC Bayern hat die große Chance, sich eines der verheißungsvollsten Talente im deutschen Fußball zu sichern. Es wäre in der langen Bundesligageschichte erst der vierte Transfer eines Eintracht-Spielers zum FC Bayern (Wolfgang Kraus, Norbert Nachtweih, Sebastian Rode waren die Vorgänger). Eberl ist nun gefordert. Die Frage ist nicht, ob Bayern kommt – sondern ob sie den Preis der Eintracht akzeptieren.