Historischer Erfolg: Eintracht Frankfurt gewinnt zweistellig gegen St. Tönis
Eintracht Frankfurt hat mühelos die 2. Runde des DFB-Pokals erreicht. Gegen den chancenlosen Niederrheinligisten St. Tönis gelang den Hessen ein historischer Sieg. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter setzte sich im Krefelder Grotenburg-Stadion mit gnadenloser Effizienz vor allem in der ersten Hälfte letztlich mit 11:0 (10:0) durch.
Die Treffer für die Hessen erzielten Jonathan Burkhardt (4., 29., 41.), Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (17.), Can Uzun (34., 36.). Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+1), Mario Götze (45.+5) und Fares Chaibi (87.).
Der Fünftligist vom Niederrhein hatte von der ersten Minute an das Nachsehen und waren dem großen Favoriten in keinem Moment der Partie gewachsen.
Frühe Tore
Es dauerte gerade einmal drei Minuten, bis die Eintracht ihre Dominanz ausspielte und in Führung ging. Nach einem Eckball von Uzun schraubte sich Burkhardt hoch und köpfte völlig unbedrängt aus vier Metern zum 1:0 ein. Sechs Minuten später war es erneut ein Eckball, der zum 2:0 für die Frankfurter führte. Uzun schlug den Ball in den Strafraum, Eintracht-Verteidiger Koch köpfte den Ball aus fünf Metern über die Torlinie.
Kastrati-Team völlig überfordert
Die Mannschaft von Ex-Profi Bekim Kastrati spielte keineswegs ängstlich, aber war völlig überfordert von der Schnelligkeit und der Präzision des Gegners. Nach Flanke von Keita Kosugi verwandelte Burkhardt - wieder mit dem Kopf - nach knapp einer halben Stunde aus zehn Metern überlegt zum 4:0. Nur wenige Minuten später bediente der Japaner Regisseur Uzun, der aus acht Metern nur noch zum 5:0 einzuschieben brauchte.
Sell mit schönen Paraden
In der zweiten Halbzeit ließen es die Frankfurter dann deutlich ruhiger angehen, spielten nicht mehr so zielstrebig und gnadenlos. So gelang es den Gastgebern längere Zeit, Schlimmeres zu verhindern. Auch weil Torhüter Simon Sell mit schönen Paraden weitere Treffer der Gäste verhinderte. Chaibi stellte mit seinem Distanzschuss den 11:0-Schlussstand her.
Den höchsten Sieg der Historie feierten die Stuttgarter Kickers am 13. Juli 1941 beim 17:0 (8:0) gegen VfB 05 Knielingen, damals hieß der Wettbewerb aber noch Tschammerpokal.
Eintracht Frankfurt steht nach dem Sieg über St. Tönis auf dem 8. Platz in der Bundesliga, mit 44 Punkten aus 34 Spielen. Die Hessen haben in der aktuellen Saison 61 Tore erzielt und 65 konzediert, was einem Minus von 4 Toren entspricht. Im Titelrennen liegt Eintracht Frankfurt 45 Punkte hinter den Führenden Bayern München.
Die letzte Partie von Eintracht Frankfurt war ein 2:2-Unentschieden gegen VfB Stuttgart am 16. Mai 2026. In den letzten vier Spielen hat die Mannschaft von Trainer Adi Hütter 0 Siege, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen erzielt (DDLL, die neuesten Ergebnisse zuerst).
