Eintracht Frankfurt hält an Oscar Höjlund fest und lässt den 21-jährigen Mittelfeldtalent nicht sofort gehen - Sportvorstand Markus Krösche betont, dass der Dänne noch mindestens ein weiteres Jahr im Kader bleibt. Der junge Spieler, der im Sommer 2024 für rund 1,3 Millionen Euro vom FC Kopenhagen kam, hat bereits 24 Bundesliga-Einsätze und zwölf Starts in der vergangenen Saison absolviert.

Krösche erklärte gegenüber der Bild, dass Höjlund einen langfristigen Vertrag habe und seine körperliche Entwicklung ein wichtiger Grund sei, ihn zu behalten. "Er hat im letzten halben Jahr intensiv an seiner Muskelmasse gearbeitet und ist jetzt deutlich stabiler", sagte der Sportchef. Der physische Fortschritt sei besonders wichtig, um die Belastungen von Spielen alle drei Tage besser zu verkraften.

In der zurückliegenden Saison zeigte Höjlund Schwung, doch er hatte auch Phasen mit Defiziten im Mittelfeld. Trotz seiner Dynamik fehlte manchmal die defensive Stabilität. Dennoch half er der Eintracht, die Saison mit einem Endstand von 8. Platz in der Bundesliga abzuschließen - 44 Punkte aus 34 Spielen (11W-11D-12L) und einer Formkurve von DLLDL. Das letzte Spiel endete 2:2 gegen den VfB Stuttgart am 16. Mai 2026.

Während andere junge Spieler wie Raphael Onyedika und Noel Aséko bereits im Sommer wechselten, muss Höjlund nun mit neuen Konkurrenzkollegen messen. Die SGE-Leitung will jedoch nicht riskieren, dass ein potenzieller Millionendeal das Team schwächt. Stattdessen wird weiter an seiner physischen Entwicklung gearbeitet, um ihn langfristig zu einem Schlüsselspieler zu machen.

Mit 61 Toren und 65 Gegentoren in dieser Saison liegt die Bilanz bei -4, und die Eintracht liegt 45 Punkte hinter Bayern München. Höjlunds Fortschritt könnte entscheidend sein, um das Team wieder nach oben zu bringen. Krösche betont, dass er noch ein bisschen bei uns bleiben soll - ein klares Signal, dass die SGE den jungen Dänen nicht sofort verkaufen wird.