Eintracht Frankfurt will mit Adi Hütter die Rückkehr nach Europa und zum Offensiv-Fußball schaffen. Der 56-jährige Österreicher wurde als neuer Trainer des Bundesligisten vorgestellt und will die Mannschaft mit strenger Hand zurück nach Europa führen. Hütter sagte, er sei sicherlich nicht der Freund der Spieler und könne schon sehr hart sein, aber am Ende des Tages möchte er eine Mannschaft sehen, die attraktiven Fußball spielt und erfolgreich ist. Der Eintracht-Coach nannte ein konkretes Ziel für die kommende Saison nicht, aber generell müsse der Verein immer den Anspruch haben, um die internationalen Plätze zu spielen. Hütter will mit der Eintracht dorthin kommen, wo alle im Verein und im Umfeld hinwollen, und erwartet, dass alle den Weg mitgehen. Nach der verkorksten Saison, die Frankfurt nur als Tabellenachter beendet hatte, und der anschließenden Trennung von Trainer Albert Riera soll Hütter am Main wieder für Aufbruchstimmung sorgen und attraktiven Offensivfußball spielen lassen. Sportvorstand Markus Krösche sagte, Hütter habe Erfahrung, kenne die Liga und wisse, wie man die nötige Intensität auf den Platz bekommt. Hütter, der einen Vertrag bis zum Sommer 2029 erhielt, hofft bei seiner Rückkehr auf eine ähnlich erfolgreiche Zeit wie bei seinem ersten Eintracht-Engagement von 2018 bis 2021. Damals führte er die Hessen unter anderem bis ins Halbfinale der Europa League. Um sportlich wieder zulegen zu können, bedürfe es im Sommer allerdings einiger Kaderanpassungen, meinte Hütter. Aufgrund der WM im Sommer könne sich die endgültige Zusammenstellung der Mannschaft womöglich bis zum Ende der Transferperiode hinziehen, erklärte Krösche.