Eintracht Frankfurt-Spieler Nathaniel Brown ist bei der WM gegen die Elfenbeinküste auf seinem Albtraum Yan Diomande getroffen. Der Linksverteidiger hat sich in der deutschen Nationalmannschaft zu einer Stammkraft entwickelt. Nach seinem Wechsel vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg nach Frankfurt wurde er in Raketen-Geschwindigkeit zum Eintracht-Leistungsträger. Mit dem gleichen Tempo ist er nun in der deutschen Nationalmannschaft zu einer wichtigen Figur aufgestiegen. Die Verhandlungen mit Bayern München laufen schon seit Wochen, doch nun haben auch mehrere Top-Klubs der englischen Premiere League ihre Bemühungen intensiviert. Brown ist begehrt, doch er will zu den Bayern. Der Flügelflitzer der Eintracht hat sich nach hr-sport-Infos festgelegt. Eine Transfersumme von 55 Millionen Euro steht im Raum, die finale Einigung könnte aber noch ein wenig auf sich warten lassen. Brown konzentriert sich aktuell voll auf die WM, tägliche Gespräche mit seinem Berater über den Stand der Verhandlungen zwischen der Eintracht und den Bayern gehören nicht dazu. Den Verantwortlichen bei der Eintracht ist längst klar, dass Brown gehen wird. Mit seinem Abgang wird die Eintracht nicht nur sportlich an Substanz verlieren, auch menschlich wäre der Wechsel ein großer Verlust. Bei den Hessen schwärmen sie vom immer noch erst 23-Jährigen, der immer gut gelaunt und - trotz seiner unglaublichen Entwicklung - bescheiden, schüchtern, höflich und bodenständig daherkommt. Antonio Rüdiger hat bei Brown jedoch eine Verwandlung festgestellt, er wird auf dem Platz zum Monster. Das soll nun auch gegen die Elfenbeinküste wieder sichtbar werden.