Eintracht Frankfurt hat den Abschied von Simon Simoni besiegelt. Der albanische Torhüter verlässt den Bundesliga-Klub nach drei Jahren und wechselt zum FC Luzern in die Schweiz. Die Hessen setzen damit ein klares Signal für die neue Saison unter Trainer Adi Hütter, der mit Kaua Santos und Michael Zetterer zwei neue Torhüter im Kader hat.
Was ist passiert?
Die Eintracht gab am Montag bekannt, dass Simoni den Verein verlässt. Der 22-Jährige war im Januar 2023 von den Hessen verpflichtet worden, kam aber in den Planungen von Hütter keine Rolle mehr zu. Nach zwei Leihstationen – erst beim FC Ingolstadt, dann beim 1. FC Kaiserslautern – war sein Abschied nur noch eine Frage der Zeit. Die Eintracht steht nach der Saison 2025/26 auf Platz 8 in der Bundesliga mit 44 Punkten aus 34 Spielen und einer Bilanz von 11 Siegen, 11 Unentschieden und 12 Niederlagen. Die letzten vier Spiele endeten ohne Sieg (DDLL).
Warum verlässt Simoni die Eintracht?
Simoni hatte unter dem neuen Trainer keine Zukunft mehr. Adi Hütter, seit Sommer 2026 im Amt, setzt auf die Brasilianer Kaua Santos und Michael Zetterer als Stammtorhüter. Der Österreicher übernimmt die Mannschaft nach einer durchwachsenen Saison, in der die Eintracht trotz 61 Toren und 65 Gegentoren (Tordifferenz: -4) nur 45 Punkte hinter dem FC Bayern München zurücklag. Das letzte Spiel endete am 16. Mai 2026 mit einem 2:2 gegen den VfB Stuttgart.
Was bedeutet der Abgang für die Eintracht?
Mit Simoni verliert die Eintracht einen erfahrenen Torwart, der in den letzten Jahren jedoch kaum noch zum Einsatz kam. Die Hessen setzen nun auf die beiden Neuzugänge Santos und Zetterer, um die Defensive zu stabilisieren. Die neue Saison steht vor der Tür, und die Eintracht muss sich in der Bundesliga und im Europapokal beweisen. Die Transferentscheidung zeigt, dass Hütter klare Prioritäten setzt – und die Zukunft des Vereins neu ordnet.
Wie geht es weiter für Simoni?
Der 22-Jährige wechselt zum FC Luzern in die Schweiz. Damit verlässt er die Bundesliga nach insgesamt 14 Spielen für die Eintracht. Seine Zeit in Frankfurt war von Leihstationen geprägt, doch nun beginnt ein neues Kapitel in der Super League. Die Eintracht hingegen muss sich auf die Herausforderungen der neuen Saison vorbereiten – mit zwei neuen Torhütern und einem Trainer, der klare Strukturen vorgeben will.
