Adi Hütter hat eine wichtige taktische Entscheidung für Eintracht Frankfurt getroffen. Der Trainer setzt künftig grundsätzlich auf eine Dreierkette, um die wacklige Defensive nach vielen Gegentoren zu Beginn zu stabilisieren.

Die Mannschaft steht nach vier Spieltagen mit einigen Punkten auf einem Mittelfeldplatz der Bundesliga. Die letzten Ergebnisse zeigen eine leichte Besserung: Nach einer deutlichen Heimpleite folgte ein Sieg in Mainz und ein Unentschieden gegen Freiburg. In Mainz kam die Dreierkette erstmals zum Einsatz und brachte den ersten Saisonsieg.

Personelle Gründe und Vorteile

Gegen Freiburg war Hütter aufgrund von Verletzungen und fehlender Startreife zunächst wieder zum Viererkette zurückgekehrt. Die Leistung überzeugte nicht, was die Systementscheidung beschleunigte. Bei ausreichend fitten Innenverteidigern wird die Dreierkette nun zum Standard.

Andreas Möller begrüßt den Schritt. Die Eintracht-Legende sagte, ihm habe die Dreierkette in Mainz sehr gut gefallen. Man habe auch Robin Koch angemerkt, dass ihm das guttut, weil er in der Zentrale zwei Verteidiger neben sich hat. Dann sei er ein Führungsspieler, könne sich um andere kümmern und die Abwehr organisieren.

Der Wechsel könnte jedoch offensive Konsequenzen haben. Spieler wie Younes Ebnoutalib, Ritsu Doan oder Can Uzun könnten ihren Platz in der Startelf verlieren, je nachdem ob Hütter einen Zehner hinter zwei Stürmern oder einen einzelnen Stürmer mit zwei Flügelspielern einsetzt. Jonathan Burkardt bleibt voraussichtlich Stammkraft.

Die nächste Bewährungsprobe steht am 10. Oktober beim Tabellennachbarn RB Leipzig an. Den kompletten Spielplan und die aktuelle Tabelle finden Sie auf unserer Seite.

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