Eintracht Frankfurt-Trainer Adi Hütter hat sich nach dem Ende der Transferperiode positiv über die Arbeit von Sportvorstand Markus Krösche geäußert. Hütter äußerte am Freitag seine Zufriedenheit und seine Gedanken zum anstehenden Heimspiel gegen den FC Augsburg. Die Eintracht startete mit einem 1:1-Unentschieden in die Saison und steht mit einem Punkt auf Rang 11 der Bundesliga-Tabelle.

Wie zufrieden ist Adi Hütter mit dem Kader?

In der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Augsburg betonte Adi Hütter seine Zufriedenheit mit den letzten Transferaktivitäten. Der Trainer sagte: "Ich bin sehr, sehr zufrieden." Er bezog sich damit ausdrücklich auf die Verpflichtungen von Torhüter Noah Atubolu und Verteidiger Lilian Brassier. Hütter kennt Brassier aus seiner Zeit in Frankreich und beschrieb ihn als "zweikampfstark mit einer Kriegermentalität".

Der Trainer räumte ein, dass es unterschiedliche Vorstellungen zwischen ihm und dem Sportvorstand geben kann. "Der Trainer hat Vorstellungen, der Sportvorstand hat Vorstellungen", sagte Hütter friedlich. Die Transferperiode endete für die Eintracht erst in den frühen Morgenstunden des vergangenen Mittwochs mit dem Wechsel von Jean-Mattéo Bahoya zu Leeds United. Insgesamt gab es 38 Transferbewegungen beim Bundesligisten.

Welche Rolle spielt Ritsu Doan?

Ein besonderes Lob des Trainers galt Stürmer Ritsu Doan. Der Japaner hatte ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien abgelehnt, um in Frankfurt zu bleiben. "Ich finde das bewundernswert", sagte Hütter über diese Entscheidung. Doan bleibt damit eine wichtige Option für die offensiven Außenpositionen, die laut Hütter insgesamt gut besetzt sind.

Auch das defensive Mittelfeld sieht der Österreicher als gut aufgestellt. Die Verletzungen von Ansgar Knauff und Jessic Ngankam, die in der aktuellen Verletztenliste geführt werden, stellen die Mannschaft jedoch vor Herausforderungen. Hütter muss auf Alternativen wie Can Uzun oder den jungen Malik Pimpong zurückgreifen.

Wie plant Hütter den Sturm gegen Augsburg?

Für die Angriffsreihe setzt Hütter vorerst auf die bewährten Kräfte. Der erhoffte Rückkehrer Arnaud Kalimuendo kam nicht, doch die beiden Stammstürmer Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib sind fit. "Und solange sie fit sind, kann man sie ja laufen lassen", erklärte der Trainer pragmatisch.

Sollte die Doppelspitze nicht durchhalten, bleiben mehrere Optionen. Hütter nannte Can Uzun, Ansgar Knauff oder Malik Pimpong als mögliche Einwechselspieler. Eine Alternative wäre auch ein System mit nur einer Spitze. Diese Flexibilität könnte gegen einen Augsburger Gegner wichtig werden, von dem Hütter "keine überraschenden Ideen" erwartet.

Wie steht die Eintracht vor dem nächsten Spiel?

Die Mannschaft hat in der laufenden Saison drei Tore erzielt und ebenso viele kassiert. In der Tabelle liegen sie fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter SC Freiburg. Das nächste Spiel findet am 12. September 2026 beim FSV Mainz 05 statt. Mainz steht derzeit auf dem 12. Tabellenplatz.