Eintracht Frankfurt und seine Fans können aufatmen: Adidas bleibt dem deutschen Fußball treu und sichert seine Präsenz in der Bundesliga durch eine neue, langfristige Partnerschaft. Obwohl der Sportartikelgigant den Ausrüstervertrag mit der deutschen Nationalmannschaft an Nike verliert, festigt er seine Rolle im heimischen Ligabetrieb, was auch für Eintracht Frankfurt von Bedeutung ist.

Ab der kommenden Saison und bis ins Jahr 2034 wird Adidas erneut den offiziellen Spielball der Bundesliga herstellen. Damit löst das Unternehmen DerbyStar ab, das seit 2018 als technischer Sponsor fungierte. Diese Vereinbarung unterstreicht Adidas' Engagement für den deutschen Profifußball.

Ein zentraler Bestandteil des Deals ist eine Kapitalzufuhr von 100 Millionen Euro durch Adidas an die Liga. Diese Investition ist darauf ausgelegt, das globale Wachstum der ersten und zweiten Bundesliga voranzutreiben, die Qualität der Fernsehübertragungen zu verbessern und effektiv gegen Piraterie vorzugehen.

Der Wechsel der deutschen Nationalmannschaft zu Nike im Jahr 2027 nach über 40 Jahren mit Adidas war ein herber Schlag. Doch die neue Bundesliga-Vereinbarung stellt sicher, dass Adidas weiterhin eine starke Präsenz im deutschen Vereinsfußball behält und wichtige Partnerschaften pflegt.

Aktuell ist Adidas der technische Sponsor für vier Top-Clubs in der höchsten Spielklasse, darunter neben Eintracht Frankfurt auch Bayern München, Union Berlin und der Hamburger SV. Für Eintracht Frankfurt bedeutet diese fortgesetzte Partnerschaft mit Adidas eine Stabilität in der Ausrüstung und eine indirekte Stärkung durch die Liga-Investitionen.

Die neue Partnerschaft sichert nicht nur die Zukunft der Bundesliga-Spielbälle, sondern stärkt auch die Position von Adidas im deutschen Fußballumfeld, wovon letztlich auch Vereine wie Eintracht Frankfurt profitieren, indem sie Teil eines robusten und global wachsenden Liga-Ökosystems bleiben.