Der Berater von Eintracht Frankfurts Torhüter Michael Zetterer hat Wechselgerüchte zu Leeds United deutlich zurückgewiesen. Nico Pellatz erklärte, ein Transfer des 28-Jährigen stehe aktuell nicht zur Debatte und die Berichte seien nicht wahr.
Diese Aussage folgt auf Gerüchte von dieser Woche, die von weit fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Leeds und der Eintracht sprachen. Demnach sollte Zetterer in der Premier League als Ersatz hinter Stammkeeper James Trafford agieren. Pellatz konterte nun: "Wir sind über Berichte, dass Michael Zetterer kurz vor einem Wechsel stehen soll, sehr überrascht. Diese entsprechen nicht der Wahrheit."
Wie ist die Torhütersituation bei Eintracht Frankfurt?
Die Position im Tor bleibt eine der größten sportlichen Herausforderungen für die Eintracht. Im DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen St. Tönis am Freitag wird voraussichtlich Kaua Santos im Kasten stehen. Der Brasilianer steht jedoch unter besonderer Beobachtung, nachdem er im jüngsten Testspiel gegen den FC Brentford sieben Gegentore kassierte und dabei Schwächen offenbarte. In der Vergangenheit zeigte Santos immer wieder Unsicherheiten.
Laut unserem squad-Überblick hat Eintracht Frankfurt derzeit drei Torhüter unter Vertrag. Neben Zetterer und Santos gehört auch der junge Daniel Batz zum Kader. Die Suche nach einer langfristigen Lösung für die Nummer eins ist daher ein zentrales Thema. Die nächsten Pflichtspiele, einschließlich des Bundesliga-Auftakts, sind auf unserer fixtures-Seite einsehbar.
Wer ist das Wunschziel für das Tor?
Als Wunschlösung der Eintracht gilt weiterhin Noah Atubolu. Der 24-Jährige befindet sich selbst in einem turbulenten Transfersommer. Nach der Trennung von seiner Berateragentur sucht er einen neuen Verein, da eine Zukunft beim SC Freiburg ausgeschlossen ist. Atubolu hatte dort eine Vertragsverlängerung abgelehnt. Sein Vertrag in Freiburg läuft noch bis 2027.
Atubolus ursprüngliches Ziel war ein Wechsel in die Premier League, idealerweise zu einem Klub mit Europapokalambitionen. Aston Villa wurde als Interessent gehandelt. Dort blieb Emiliano Martínez jedoch die klare Nummer eins, und konkretes Interesse aus England blieb bislang aus. Sein Marktwert wird aktuell auf rund 8 Millionen Euro geschätzt.
Was bedeutet das für die kommenden Spiele?
Die unklare Situation im Tor wirft Fragen für die unmittelbare Zukunft auf. Für das Pokalspiel am Freitag setzt Trainer Dino Toppmöller vorerst auf Kaua Santos. Die Leistung des Brasilianers wird genau analysiert werden, da die Eintracht in der Bundesliga ambitionierte Ziele verfolgt. Die Mannschaft belegt in der standings der vergangenen Saison einen Platz im europäischen Bereich.
Die Transferperiode bietet noch Gelegenheit, die Personalie zu klären. Sollte sich weder für Zetterer noch für Atubolu eine Lösung ergeben, muss die Eintracht-Führung entscheiden, ob sie mit der aktuellen Besetzung in die Saison startet oder kurzfristig aktiv wird. Die nächste Gelegenheit für einen Einsatz von Michael Zetterer ist das Bundesliga-Heimspiel am 13. September.
