Atubolus Zukunft bei Freiburg

Noah Atubolu, 24, ist noch beim SC Freiburg unter Vertrag, hat jedoch seit dem Sommer keine Spielpraxis mehr erhalten. In den vergangenen drei Spielzeiten war er die Nummer 1 des Vereins, doch die Chancen auf ein Startfeld sind derzeit ausbleibend. Trainer Julian Schuster betont, dass der 24-Jährige großes Glück habe, beim SC Freiburg zu bleiben, und dass der Verein, die Spieler und die Mannschaft alles dafür tun, ihm eine Chance zu geben.

Eintracht Frankfurt als Option

Schuster äußerte sich nach dem 5:1-Sieg seiner Mannschaft im ersten DFB-Pokal-Runde gegen Fortuna Düsseldorf: „Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen.“ Auch nach dem 3:0-Testspiel gegen den englischen Conference-League-Sieger Crystal Palace sagte er, dass Atubolu eine mögliche Perspektive bei Eintracht Frankfurt habe. Der Trainer unterstreicht, dass Frankfurt ein großer Verein sei, der ihm eventuell Spielpraxis bieten könne.

Nachfolger Mio Backhaus

Freiburg hat bereits Mio Backhaus vom Ligakonkurrenten Werder Bremen verpflichtet, um die Position des Torwarts abzusichern. Schuster erklärt, dass das Team ständig im Austausch sei und Backhaus regelmäßig ins Training integriere. „Wir sind immer wieder im Austausch und integrieren ihn immer wieder bei uns, dann entsprechend ins Training. Das ist unsere Aufgabe, unsere Pflicht, dann eben auch, wenn jemand unter Vertrag steht und das tut er“, betonte Schuster.

Fazit

Atubolu hat im Sommer den Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen, ein Wechsel - vorzugsweise in die Premier League - kam bislang jedoch nicht zustande. Eintracht Frankfurt wird als Wunschlösung betrachtet, während Freiburg mit Backhaus als Nachfolger für die Torwartposition vorgeht.